Die neuen Theatertermine für die Saison 2026/27 mit ausführlichen Erläuterungen zu den einzelnen Aufführungen sind online. Zu finden sind sie auf der Seite der Theatergruppe.
Theatersaison 26/27
Ballett: Tanz 5: Der Sandmann/SHIFT.ER.S (nach einer fantastischen Erzählung von E.T.A. Hoffmann).
Zwei Choreografen setzen sich auf unterschiedliche Arten mit dem Stoff auseinander:
„Boris Randzio richtet den Fokus auf das Schicksal Nathanaels, der seinem übermächtigen Gegenspieler Spalanzani nicht zu entkommen vermag. Er verliebt sich in Olimpia, die perfekt erscheint, aber emotionslos ist. Eine andere Beziehung zerbricht deshalb. Nathanael ist für seine Freunde nicht mehr erreichbar und verliert sich allmählich selbst.
Der 2. Titel SHIFT.ER.S ist ein Wortkonstrukt, um das Thema Verlagerung (SHIFT), Veränderung oder Transformation sowie die Akteure dieses Wandels und die davon betroffenen Personen zu beschreiben. Hugo Viera spürt in seiner assoziativen Choreografie der verändernden Kraft der Bewegung nach. Der Choreograf verbindet das Klassische Ballett mit dem modernen Tanz. Die Veränderungen beginnen zu fließen.
Sonntag, 27.09.26 um 18.00 Uhr
Schauspiel/Musical: Der kleine Horrorladen
Der kleine Horrorladen ist ein mitreißendes Musical voller schwarzem Humor. Es geht zurück auf den Film von Roger Corman (1960), in dem u.a. Jack Nicholson spielte.
Eine fleischfressende Pflanze verhilft einem schlecht gehenden Buchladen zum Erfolg. Aber das hat einen hohen Preis. Die Frage ist, wie weit geht man für Ansehen und Durchbruch?
Sonntag, 25.10.26 um 19.30 Uhr
Oper: Romeo und Julia
In Romeo und Julia sind alle Themen enthalten, die den Stoff ganz großer Dramen aus-machen: Lebenslust, Sehnsucht, Rebellion, Liebe, Verrat, Verzweiflung und Tod. William Shakespeare schrieb mit Romeo und Julia die berühmteste Liebestragödie der Weltliteratur, die auch andere Künstler nicht unberührt lassen konnte.
Unter den zahlreichen Vertonungen des Stoffes zählt Charles Gounods Oper zu den meistge-spielten. Bereits die Uraufführung am Theatre Lyrique in Paris im Rahmen der Weltausstel-lung 1867 wurde zu einem triumphalen Erfolg.
Besonders herausragend wird das Gefühlsleben der beiden Liebenden feinsinnig nachge-spürt. Gleichzeitig gibt der Komponist auch dem gesellschaftlichen Kontext der verbotenen Liebe in Form von klanggewaltigen Chorbeiträgen Raum.
Sonntag, 22.11.26 um 19.30 Uhr
Studio – Ballett: Tanz 6 – Segarra Vidal/Wiest
Zwei Choreografinnen der jüngeren Generation werden je eine Uraufführung im Studio-format kreieren. Beide haben eine klassische Tanzausbildung absolviert und sich nach ihrer Karriere als Tänzerin der choreografischen Arbeit zugewandt.
Choreografien von Virginia Segarra Vidal und Xenia Wiest.
Dienstag, 19.01.27 um 20.00 Uhr
Schauspiel: Der letzte Vorhang fällt aus. Alternative: KUNST
Um Kunst geht es in „Kunst“ nur bedingt. Es geht um Freundschaft. Denn das riesige, weiße Gemälde, das Serge sich für 200 000 Franc gekauft hat, lässt Marc am Verstand seines Freundes zweifeln. Ein weißes Bild mit weißen Streifen?! Und Yvan, der dritte im Bunde, der zwischen den beiden zu vermitteln versucht, macht alles nur noch schlimmer. Die langjährige Freundschaft der drei Männer droht unwiderruflich in die Brüche zu gehen.
Ein leichte Komödie, die schwer ist.
Sonntag, 14.02.27 um 18.00 Uhr
Ballett: Tanz 7 – Casanova (Choreografie von Robert North)
In seiner 2009 in Mönchengladbach uraufgeführten Choreografie skizziert Robert North in opulenten, farbenfrohen Bildern Lebensstationen und Persönlichkeit des schillernden Kosmopoliten und Freigeistes Casanova, so dass das Publikum in die Welt des Barock und Rokoko eintauchen und die Lebenslust und Sinnenfreude dieser Zeit nachempfinden kann.
In seinen Memoiren schildert Casanova nicht nur seine ausschweifenden und abenteuer-lichen Erlebnisse, sondern zeichnet zugleich ein anschauliches Bild des blühenden Theater-lebens, der geistigen Strömungen und philosophischen Debatten des 18. Jahrhunderts.
Samstag, 13.03.27 um 19.30 Uhr
Schauspiel: Die Übernahme
Mitglieder des Schauspiel-Ensembles haben – nach Insekten – zum zweiten Mal einen Theaterabend selbst entwickelt. Nach der demokratischen Wahl des Regisseurs Clemens Bechtel und einer Phase der kollektiven Ideenentwicklung war klar: Uns treibt der in Deutschland und Europa erstarkende und sich etablierende Rechtspopulismus um.
Was tun wir, wenn die Rechten die Macht übernehmen? Was setzen wir als Theater-schaffende einer Vereinnahmung von Leitbegriffen wie Demokratie, Gemeinschaft, Nation entgegen? Welche Konflikte entstehen in unserem Arbeits- und privaten Umfeld?
Sonntag, 25.04.27 um 19.30 Uhr
Studio: Prima Facie – dem ersten Anschein (Schauspiel)
Tessa Ensler ist eine der Top Strafverteidigerinnen Londons, und dies insbesondere in Fällen sexualisierter Gewalt. „Den ersten Anschein“ einer Straftat weiß sie zu widerlegen. Doch dann wird Tessa selbst zum Opfer, zur Zeugin, zur Klägerin. Was ihr bleibt: eine Stimme finden. Für die Frauen, die vor ihr dort saßen. Für die, die nach ihr kommen werden.
Seit nun 10 Jahren gilt in Deutschland: „Nein heißt Nein“, d.h. jede sexuelle Handlung „gegen den erkennbaren Willen“ einer anderen Person fällt unter Strafe. Was aber, wenn ein Nein geleugnet, die Opfer nicht gehört werden?
Ein bewegender Gerichtsmonolog mit Carolin Schupa als Tessa Ensler.
Donnerstag, 20.05.27 um 20.00 Uhr
Sonderkonzerte: Gospel goes Classic –
Mit dem Symphonie-Orchester unter Leitung von Mihkel Kütson und den Gospelchören Family of Peace und Family of Joy unter Leitung von Gabriel Vealle.
Freitag, 11.06.27 um 19.00 Uhr – Der Ort wird noch bekannt gegeben
Musical: Singin‘ in the Rain
Singin’ in the Rain ist ein Tanzmusical, das auf dem gleichnamigen Filmklassiker aus dem Jahr 1952 von Gene Kelly und Stanley Donen basiert.
Die Handlung spielt in Hollywood zur Zeit des Übergangs vom Stummfilm zum Tonfilm Ende der 1920 er Jahre und thematisiert die technischen und künstlerischen Herausforderungen dieser Neuerung, die die Filmgeschichte für immer verändern sollte.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen der erfolgreiche Stummfilmstar Don Lockwood und seine Partnerin Lina Lamont, deren schrille Stimme sich als großes Problem für die neue Gattung Tonfilm erweist.
Ein temporeiches und unterhaltsames Theatererlebnis, mit schwungvollem Jazz und Swing. Diese Musik spiegelt die Leichtigkeit und den Optimismus der Hollywood-Filmbranche der Zeit wider.
Freitag, 09.07.27 um 19.30 Uhr
Anmeldung über info@netzwerk-wickrath.de oder Tel.: 02166 57231

